Was ziehe ich zum Boudoir Fotoshooting an? Heute: Strümpfe oder Stockings

Was ziehe ich zum Boudoir Fotoshooting an? Heute: Strümpfe

Die eine liebt sie, die andere nicht: Stockings, Stay Ups, Strapsstrümpfe oder unter welcher Bezeichnung sie sonst noch verkauft werden.

Für manch eine Frau ist das Outfit erst mit dem passenden Strumpf perfekt, der anderen wiederum graut es schon bei der Vorstellung, einen Strumpf richtig anzuziehen.

Aber egal, ob man sie nun mag oder nicht: Strümpfe sind DER Klassiker der sinnlichen Kleidung. Sie kaschieren kleinere Hautunreinheiten und strecken, richtig getragen, optisch die Beine.

Die Auswahl an Designs, Farben und Verzierungen ist mittlerweile unüberschaubar, sodass sich für jeden Geschmack und jede Jahreszeit die passende Strumpfhose oder der passende Strumpf finden lässt.

Doch das war nicht immer so. Unsere Großmütter und teilweise noch unsere Mütter quälten sich mit kratzenden und rutschenden Strümpfen auf Wolle oder mussten sehr viel Geld für empfindliche Seidenstrümpfe zahlen.

Erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kamen durch die Entwicklung der Kunstfaser Nylon (sogenannte Kunstseide) die günstigen und komfortablen Nylonstrümpfe auf den Markt, welche sich sofort weltweit zum Verkaufschlager entwickelten.

Endlich gab es einen bezahlbahren und gleichzeitig bequem tragbaren Strumpf, welcher durch neue  Verfahren auch immer dünner und somit eleganter wurde.

Die Dichte der Maschen wird durch die Maßeinheit „Denier“ angegeben, wobei die den-Zahl angibt, wie schwer ein Faden ist. Je dicker die Fadenstärke und je weiter die Maschendichte ist, desto haltbarer sind die Strümpfe. Je dünner der Faden und je enger die Maschen sind, desto transparenter sind die Strümpfe.

Gerade bei einem Shooting sollte die den Zahl möglichst gering sein, am besten maximal 20 den. So wirkt der Strumpf am Bein leicht und elegant.

Da es heute unzählige Designs zur Auswahl gibt, kann man die Strümpfe perfekt auf die Dessous abstimmen. Bei farbiger oder heller Wäsche passt am besten ein hautähnlicher Ton, wobei es hier mittlerweile wunderschöne Farbtöne gibt, die sich „MakeUp“, „Nude“ oder „Puder“ nennen und die jede Frau auf ihre Hautfarbe abstimmen sollte. Der bräunliche Ton „Hautfarbe“ muss es also nicht mehr sein 😉

Hier empfehle ich gern die Marke Falke Seidenglatt, welche immer tolle Farbtöne, passend zu Saison, in ihrem Sortiment vertreibt. Aber auch bei Hunkemöller und H&M gibt es eine beachtliche Auswahl schöner Strümpfe.

Bei der Frage: Halterlos oder Strümpfe für Halter, also Strapse, empfehle ich immer letztere Variante, da diese gerade auf Fotos wirklich großartig aussehen. Gegen Stay Ups, also halterlose Strümpfe spricht für mich einiges. So schneiden die meisten dieser Strümpfe den Oberschenkel ein, sodass auch bei schlanken Frauen das Bein „gepresst“ wirkt. Oftmals sind die Strümpfe auch zu lang.

Aber letztendlich ist diese Entscheidung, wie immer, eine Geschmacksfrage.

Auch dem Abschluss des Strumpfes sollte man Aufmerksamkeit widmen. Trägt man eine Wäsche mit vielen Details, sollte der Strumpf nicht auch noch eine auffälligen Spitzenabschluss haben, außer dieser passt genau zum Design der Wäsche.

Fragt ihr mich, bin ich auch hier wieder für die Devise: Weniger ist mehr!

Meine Tipps für die Strumpfauswahl

Deswegen kommen hier nun zusammengefasst ein paar Tipps bei der Auswahl von Strümpfen für euer Shooting:

  • wählt eine niedrige den-Zahl, so dass auch bei schwarzen Strümpfen noch eure Haut durchschimmert ( ich sage nur: Stützstrumpfalarm!)
  • die Strümpfe sollten bis maximal eine Handbreit unter den Po gehen, sonst strecken sie nicht, sonder verkürzen optisch das Bein
  • wählt einen Farbton, der mit der Farbe der Wäsche harmoniert
  • der Abschluss des Strumpfes sollte zum Stil der Wäsche passen
  • kontrolliere die Strümpfe vor dem Shooting auf Laufmaschen
  • wenn du partout mit Feinstrümpfen nichts anfangen kannst, wie wäre es dann mit lässigen Woll-Overknees?